Arbeitstreffen der GdP DG Küste mit Präsident Kaping

Am Dienstag, den 15.08.2017 traf sich der Vorstand der GdP Direktionsgruppe Küste mit dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Küste Bodo Kaping zu einem Arbeitstreffen und – essen in Bad Bramstedt. In einer sehr offenen und angenehmen Atmosphäre wurden viele Themen erörtert und auch die unterschiedlichen Auffassungen ausgetauscht. Die Schwerpunktthemen lassen sich dem Foto entnehmen und wurden in den vier Stunden ausführlich diskutiert.

Der Vorsitzende der DG Küste Dirk Stooß sowie seine beiden Vertreter Grit Georg-Dechart und Holger Jungbluth brachten Ihre Sorge zum Ausdruck, dass die Aushalteparolen für die Kolleginnen und Kollegen aufgrund der nun festgelegten 15 Zuläufe 2018 bedenklich angesehen werden. Mit Dienstzeitverlängerungen unter gleichzeitiger weiterer und höherer Belastung, Abordnungen, verbandsmäßige Einsätze, freien Dienstposten wird es eher schlimmer als besser und es wird auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen. Der Präsident verdeutlichte, dass dies nicht nur ein Problem in BBS ist, sondern bundesweit auftritt und jede Direktion Personal benötigt. Die Sorgen der GdP nimmt der Präsident aber ernst und wird weiterhin für mehr Personal werben. Der Vorsitzende machte nochmal deutlich, dass ein Ziel die Reduzierung der Abordnungen sein muss und die Aufstellung von BKE-Zügen keine Lösung im Einzeldienst ist.

Beim Thema Arbeitszeit See wurde dem Präsidenten verdeutlicht, welche Stimmung in der Mitarbeiterschaft vorhanden ist und auch der Frust über die lange Zeit der Nichtentscheidung wurde ihm dargelegt. Es soll jetzt noch ein Fragenbogen als letzet Chance genutzt werden, die Differenzen aufzuzeigen. Einig war man sich, dass das Urteil zur Bereitschaftsvergütung den Einigungsprozess nicht gut tut und der nächste Schritt der Weg zum BPOLP ist. Die Zeitschiene der Verwaltungsgerichte können beide Seiten leider nicht beeinflussen, so dass dort weiterhin Geduld gefragt ist.

Ein sehr umfangreiches Thema war die Ausrichtung der Bundespolizei See für die zukünftigen nationalen und  internationalen Aufgaben sowie die Vorbereitung auf die neuen Einsatzschiffe hinsichtlich der Aus- und Fortbildung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, auch die für die Stäbe sind im Zulauf bzw. in d er Auswertung, so dass keine verbindlichen Aussagen seitens Herrn Kaping getroffen wurden. Er sagte aber auch, dass Niemand seinen Dienstort verlassen muss, wenn es Änderungen geben sollte. Es habe auf den Dienst- und Personalversammlungen den Kolleginnen und Kollegen versucht immer einen aktuellen Sachstand zu geben. Unsere Bitte war, dass wir sehr wohl gegenläufige Informationen haben und dass man versuchen sollte, die Menschen durch Information und Transparenz  mitzunehmen. Die GdP wird dies sehr genau betrachten und begleiten.

Es wurden weitere aktuelle Themen angesprochen, die zurzeit in der BPOLD BBS in Arbeit sind, bzw. Auswertungen laufen. Diese werden dann an einem anderen  Termin weiter erörtert.

Einig war man sich darin, dass solche Treffen wiederholt werden sollten, um einen regelmäßigen Austausch zu gewährleisten und weniger Papier zu beschreiben.

 

 

 


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