Bundespolizei in Vorpommern – nun müssen den Worten aus dem Bundesinnenministerium (BMI) auch Taten folgen

imagePasewalk. Als positiv schätzen wir, die Gewerkschaft der Polizei Bundespolizei MV (GdP BuPo MV), die getroffenen Aussagen des BMI zur Stärkung des Personals ab 2019 in Pasewalk ein, so Gerd Edinger GdP BuPo MV. Diese Aussage ist am 24.05.17 so in der Bundespolizeiinspektion Pasewalk anlässlich eines Politikertreffens von Dr. Helmut Teichmann Abteilungsleiter im BMI getroffen worden.

Allerdings fehlen, bis 2019 dann endlich neues Personal kommen soll, schon jetzt weiterhin Polizisten auf der Straße. Die sogenannte „spürbare Verstärkung“ – wie im Nordkurier vom 26.05.2017 berichtet – durch die Beendigung der Abordnung von 8 Kolleginnen und Kollegen – ändert am strukturellen Problem in Pasewalk nichts, so Edinger weiter. Gerade wenn man sich den Alterdurchschnitt von 51 Jahren unserer Streifenpolizisten in Pasewalk anschaut und diese 8 „Heimkehrer“ dann auf 4 Standorte verteilt, ist das nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Die Einsatzbelastung ist weiterhin sehr hoch.

Aber jetzt, wo das Problem auch in der Politik und dem BMI erkannt wurde, muss es ermöglicht werden die bereits heute freien Stellen innerhalb der Bundespolizeiinspektion Pasewalk zu besetzen, fordert der Gewerkschafter auch gegenüber dem Vertreter des BMI, Herrn Dr. Teichmann.

Wir als Gewerkschaft der Polizei werden an diesem Thema dranbleiben, im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag rund um die Uhr für die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet und den Bahnanlagen mit hohem professionellem Einsatz unterwegs sind.

V.i.S.d.P.

Stephan Lange
Gewerkschaft der Polizei
Kreisgruppe Bundespolizei M


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